Zuständig für die Studentische Selbstverwaltung sind in der Thomas-Morus-Burse (TMB) die so genannten "Senioren":
Bei ihnen handelt es sich allerdings nicht, wie fälscherlicherweise manchmal vermutet wird, um Bewohner eines Altenheims, sondern vielmehr um die von den Bewohnerinnen und Bewohnern gewählten Studentenvertrer. Als solche sind sie sozusagen deren "Sprachrohr" gegenüber der Heimleitung und außerdem Ansprechparner für die Bewohnerinnen und Bewohner, wenn diese Ideen, Anregungen oder Kritik bezüglich des Wohnheimlebens haben.
Außerdem sind die Senioren für die Organisation der studentischen Selbst- und Mitverwaltung zuständig (z.B. für die Regelung des Pfortendienstes). Die "Senis" - wie die Senioren meist genannt werden - entscheiden zudem bei der Auswahl der neuen Bewohner mit und organisieren kleinere Feste oder Veranstaltungen, wie zum Beispiel das traditionelle "Maifrühstück". Sie werden jeweils am Ende eines Sommersemesters als Team von sechs Bewohnerinnen und Bewohnern (jeweils zwei Studierende für Ost-, West- und Hauptgebäude) in geheimer Wahl für ein Jahr gewählt.
Für das Wintersemester 2011/12 sowie für das Sommersemester 2012 wurden zu Senioren gewählt:
Isabel Urbach (1242) für das Ostgebäude,
Lisa Britz (2217) und Harald Rothfuß (2248) für das Westgebuade,
Jonas Grundwald (3465) und Claudia Müller (3213) für das Hauptgebäude.

Die derzeitigen "Senioren" der Thomas-Morus-Burse.
Außerdem wählt jede Wohngruppe zu Beginn eines jeden Semesters einen Wohngruppensprecher und ggf. einen Stellvertreter. In welcher Form dies geschieht, bleibt den einzelnen WG überlassen. Die Wohngruppensprecher - auch "WG-Äs" genannt - wirken ebenfalls als Bindeglied zwischen der Heimleitung und den einzelnen Wohngruppen. Außerdem sind die WG-Äs Ansprechpartner für die Senioren, wenn es zum Beispiel um die Organisation des Pfortendienstes geht. Des weiteren gehört die Teilnahme am Heimkongress es zu ihren Aufgaben. Sie sind dort auch stimmberechtigt.